LÄCHLE und fühle Dich besser.

 

So veränderst du die Welt

Lächle

 

Lächeln hat viele positive Wirkungen:

Wenn du an Dinge denkst, die ein Lächeln hervorrufen – Menschen, die du liebst, komische Momente, durchschaubare Tricks deiner Katze, lustige Filme –, dann geht es dir gleich besser. Zudem wird dadurch die Stressreaktion beruhigt und positive neurochemische Substanzen wie Dopamin und natürliche Opioide (z. B. Endorphine) werden freigesetzt.

Forscher haben herausgefunden, dass der Gesichtsausdruck des Lächelns – unabhängig davon, was jemand wirklich innerlich fühlt – den Menschen dazu bringt, die Welt positiver einzuschätzen.

Lächeln und die guten Gefühle, die es unterstützt, stärken kontaktfreudiges Verhalten. Das heißt, wir schenken den Möglichkeiten um uns herum mehr Aufmerksamkeit, folgen unseren Träumen mit mehr Selbstvertrauen und verbinden uns mit anderen.

Wenn wir lächeln und uns deshalb besser fühlen und positiver handeln, beeinflussen wir durch die sogenannte „emotionale Übertragung” andere so, dass sie sich auch besser fühlen und positiver handeln. Dann können sich wunderbare positive Kreisläufe durch eine Gruppe bewegen – vielleicht eine Familie, ein Team oder einfach nur ein paar Freunde –, wobei dein Lächeln dazu führt, dass andere lächeln und positiver sind, was wiederum in einem Schneeballeffekt zu noch mehr Lächeln bei dir führt.

Wenn du lächelst – wenn es authentisch und nicht gekünstelt ist –, dann sagt es den Menschen, dass du keine Bedrohung bist, und das beruhigt die alte evolutionäre Tendenz, anderen gegenüber misstrauisch zu sein, und dadurch werden die Menschen dir gegenüber offener.

Hier geht es ganz sicher nicht darum, einfach ein nettes Gesicht aufzusetzen, obwohl man Depression, Trauer, Angst oder Wut empfindet. Es wäre unehrlich, in solch einer Situation zu lächeln, und es würde sich wahrscheinlich schrecklich anfühlen. Aber wenn du dich neutral fühlst oder ein leichtes Wohlbefinden erfährst, können ein Lächeln und die Gedanken an gute Dinge, die es real machen, natürlicherweise deine Stimmung heben und dir helfen, effektiver zu handeln.

Fertige in Gedanken oder auf einem Blatt Papier eine Liste der Dinge an, die bei dir ein Lächeln hervorrufen. Achte mehrere Male am Tag auf Momente, in denen du dich an diese Liste – und ein sanftes Lächeln auf deinem Gesicht – erinnern kannst.

Achte auf die Wirkung auf deine eigenen Gefühle und auf dein Handeln gegenüber anderen und auf ihre Reaktionen auf dich. Genieße diese guten Gefühle und Erfolge, nimm sie in dich auf.

Jeden Tag ein paar Male mehr lächeln, mag nicht als eine große Sache erscheinen, aber es wird wunderbare kleine Wellen durch dein Gehirn, deinen Körper, deinen Geist und deine Beziehungen senden.

Nun, auch das ist doch ein Grund zum Lächeln! 🙂

 

Dieser Artikel stammt von Rick Hanson, Autor des Buches Das Gehirn eines Buddha. Übersetzung: Arbor Verlag/Mike Kauschke.

Im November 2012 erschien im Arbor Verlag das gleichnamige Buch zum Newsletter: Just 1 Thing – So entwickeln Sie das Gehirn eines Buddha.

 

Dieser Beitrag unterliegt der Creative Commons Lizenz. Urheber: Arbor Verlag/Rick Hanson